
In der diesjährigen Mitgliederversammlung der Freien Wähler – Aktive Bürger Hördt e.V konnte der Vorsitzende Manfred Fischer wieder zahlreiche Mitglieder der Wählergruppe begrüßen. Die Neuwahlen der Vorstandschaft bestätigten Manfred Fischer als 1. Vorsitzenden und Bruno Bohlender als 2. Vorsitzenden des Vereins. Die Vereinskasse wird auch zukünftig von Dieter Verlohner geführt und Markus Reiss ist jetzt als Schriftführer tätig.
Sehr positiv wurden in der Versammlung die von der Gemeinde betriebenen Solaranlagen auf dem Bauhof- und dem Schuldach bewertet. Beide Projekte gingen auf Anträge der Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat zurück. Derzeit favorisiert die Wählergruppe die Errichtung einer weiteren Solarstromanlage durch die Gemeindewerke Hördt auf dem Dach der Mehrzweckhalle Hördt. Spätestens die Atomkatastrophe in Fukushima/Japan hat Mehrheiten von Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu einem ganz gravierenden Umdenken in der Energiefrage bewogen. Energie aus Atomkraftwerken wird wegen der erheblichen und nicht beherrschbaren Restrisiken heute weitgehend abgelehnt. Gerade Hördt in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerkes Philippsburg sollte in Anbetracht dieser aktuellen Entwicklung deshalb einen weiteren Beitrag für die vorgesehene beschleunigte Energiewende in Deutschland und Europa leisten.
Auch im Natur- und Landschaftsschutz hat sich der Verein tatkräftig engagiert. Die fleißigen Helfer der Freien Wähler - Aktiven Bürger Hördt haben im Eichtal im Rahmen der Aktion "Saubere Landschaft" Müll eingesammelt. Und da ist einiges zusammen gekommen. Von Folienresten, Bauschutt, Dachbedeckungen bis hin zu Kunststoffeimern, Flaschen und Styroporplatten war vieles zu finden. Ein hochbeladener Anhänger gefüllt mit Abfällen, die im Wald überhaupt nichts zu suchen haben, konnte so der ordnungsgemäßen Müllverwertung zugeführt werden. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei den Helfern.
Es wurden in der Versammlung auch die Gründe für die nicht sehr hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der derzeit laufenden Dorfmoderation diskutiert. Gerade in einer solchen Dorfmoderation haben doch alle Einwohner die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Themen einzubringen und direkt auf Projekte und Entscheidungen einzuwirken.
Ein weiteres Thema war auch die derzeitige Parkplatz- und Verkehrssituation vor Kindergarten und Friedhof. Die Fahrzeuge stehen schräg in Richtung Kindergarten und ein Ausfahren um die Baumgruppe herum ist nicht mehr möglich. Das führt zu Wendemanövern und rückwärtigem Ausfahren aus der Parkanlage bis zur Straße und birgt erhebliche Gefahrenmomente beim Bringen und Abholen der Kinder. Auch für die oft älteren PKW-Fahrer als Besucher des Friedhofs ist diese Situation sehr unvorteilhaft. Deshalb hat die Fraktion der Wählergruppe im Gemeinderat beantragt, die Ausfahrmöglichkeit im Sinne des früheren Kreisverkehrs durch Verkleinerung der dortigen Grünfläche alsbaldig wieder herzustellen.